Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte von ausgebildeten SEHNSUCHT UND HUNGER-TherapeutInnen bzw. fortgeschrittenen Auszubildenden




"Für mich ist die Ausbildung zur SEHNSUCHT UND HUNGER-Therapeutin so viel mehr als eine Ausbildung.
Maria mit ihrem unbeschreiblich großen Herz und ihrem prozessorientieren Denken half mir, die Welt und die Menschen aus einem ganz anderen Blick, nämlich einem liebevollen Blick sehen zu können. Das hatte zur Folge, dass ich auch mich anders wahrnehme und sehe. Mit mir ist alles in Ordnung und das Leben ist etwas Wunderbares (mit all den Wellen, die geritten werden wollen). Mental konnte ich das relativ früh begreifen. Aber für das tiefe Fühlen dieser Liebe zu mir selbst und um die Basis für meine innere Sicherheit aufzubauen, damit ich die tief sitzenden biografischen Verwundungen erforschen und heilen lassen kann, braucht es Zeit. Diese Zeit wurde mir gegeben. Anders kann es meines Erachtens auch gar nicht funktionieren, der Prozess braucht so lange, so lange er eben braucht.

Die Ausbildung war und ist für mich also neben dem Erlernen von Interventionen und Fachwissen mehr eine Therapie für mich selbst, um mich mit meiner Wesenskernkraft zu verbinden und dadurch auch anderen Menschen zu helfen, ihren inneren Weg zu gehen. Meine tiefe Dankbarkeit dafür ist gar nicht in Worte zu fassen.“

(Claudia Körber)



"Die Schwierigkeit zu beschreiben, warum der SEHNSUCHT UND HUNGER-Ansatz so anders als alle anderen ist, besteht genau darin: dass er so anders ist. Richtig verständlich wird es erst, wenn man anfängt, die Erfahrungen selbst zu machen, die Auswirkungen selbst zu spüren. So als würde man jemandem, der noch nie das Meer gesehen hat, anhand von Fotos und Landkarten versuchen zu erklären, was an Meer so fantastisch und faszinierend ist. Man kann vielleicht die Sehnsucht wecken, aber die volle Erfahrung wird dieser Mensch erst machen, wenn er am Wasser steht.

So jedenfalls ist es mir mit dem prozessorientierten Ansatz von SEHNSUCHT UND HUNGER ergangen.

Natürlich lernt man im Laufe der Ausbildung Techniken und Interventionen, lernt das Handwerk und die Theorien, auf denen SuH basiert. Aber im Kern lehrt SuH so viel mehr als eine Methode, denn sie lehrt eine Lebenshaltung, die sich – einmal verinnerlicht – mehr und mehr in den Alltag integriert und in meinem Fall vor allem die Beziehungen verändert, die ich habe: die Beziehung zu meinen Geschwistern, zu meinen Freunden, zu Menschen, die ich mag und die ich nicht so gerne mag. Und vor allem meine eigene Beziehung zu mir.

Einen prozessorientierten Blick auf die Welt zu haben bedeutet für mich: wirklich im Augenblick zu sein. Und zwar nicht im esoterischen Sinne, sondern wirklich wahrzunehmen: was passiert gerade in mir (und in meinem Gegenüber). Welche Kräfte bemühen sich in mir um die Vorherrschaft, was lässt mich gerade zögern oder treibt mich jetzt in diesem Moment an? Je deutlicher und je feiner ich diese Anteile in mir selbst spüren kann, desto freier kann ich entscheiden, welchem inneren Anteil ich folgen will. Das führt bei mir zu mehr Verständnis und Mitgefühl zu mir selbst, zu mehr Gelassenheit und Weichheit, in erster Linie mir selbst gegenüber. Aber je mehr Erfahrungen ich mit der Welt sammle, die sich – im Guten und im Schwierigen – in mir entfaltet, desto besser verstehe ich auch mein Gegenüber. Vor diesem Hintergrund der feinen Wahrnehmung und Empathie entfaltet sich die Kraft der Interventionen, die ich in der Ausbildung gelernt habe. Wenn ich Klienten oder auch mich selbst bei der inneren Arbeit begleite, kann ich spüren – fühlen, sehen, hören, wahrnehmen – was sich in mir, in meinem Gegenüber und in der Energie zwischen uns verändert. Und zwar von Augenblick zu Augenblick. So vertraue ich mich immer wieder neu dem Fluss des Prozesses an. Nach mehr als zwanzig Jahren Erfahrung mit Selbsterforschung und Psychotherapie kann ich als Klientin sagen: Dies ist der schnellste Weg, den ich erlebt habe, um wirklich in die Tiefe zu kommen. Und an manchen Punkten ist es der einzige Weg.

In allen Therapien wird einem immer wieder ans Herz gelegt, sich die innere Mutter zu sein, sein inneres Kind an die Hand zu nehmen, seinen Impulsen zu folgen, sich selbst lieben zu lernen – aber keiner sagt einem, wie. Ich habe meinen Weg über den prozessorientierten Ansatz von SuH gefunden. Er führt zu mehr Weite, mehr Weichheit, mehr Sanftheit – und gleichzeitig zu mehr Selbstbewusstsein und mehr Rückgrat.

(Irina Schedrowa)



"Zu Beginn der Ausbildung war ich noch Bulimikerin. Durch die Ausbildung bin ich es nicht mehr. Allein das ist fantastisch, da ich mich in diesem Punkt mittlerweile wirklich geheilt fühle.

Am Anfang der Ausbildung litt ich noch ständig unter dem harschen, vernichtenden, anpeitschenden Leistungsdiktator, der sich mit dem entsprechenden Kritiker: "Du bist einfach zu blöd" abwechselte. Jetzt, 4 Jahre später, habe ich den "Heilpraktiker für Psychotherapie" bestanden. Ich konnte mich den Weg dahin so liebevoll, mitfühlend und von Moment zu Moment begleiten, dass ich von Herzen sagen kann: "Ich habe fantastisch für mich gesorgt". Und diese Fürsorge habe ich auf meinem Weg gelernt; sie schenkt mir so viel nährende Begegnung mit mir und mit anderen Menschen. Ich kann spüren, dass ich eine echte Beziehung zu mir selbst aufgebaut habe, die viel mit tiefer Dankbarkeit, Erfüllung, Mut, Neugierde und Lebenskraft zu tun hat und mit einem "Ja" zu mir, mit all meinen Seiten, eben auch zu den Seiten, die ich an mir abgelehnt habe. Und das Fantastische ist, dadurch, dass mein Selbsthass und diese Ablehnung voll da sein durften, konnten sie gehen. Diese gefühlte Erkenntnis ist für mich immer noch wie ein Wunder. Und dieses Wunder hört nicht auf, solange ich lebe, denn es gibt ja immer wieder Seiten in mir, die ich nicht haben will. Mit der Zeit zu fühlen, dass mit mir nichts verkehrt ist, dass diese Seiten und die Widerstände wirklich willkommen sind, das führt für mich dazu, dass die Wertung von "Gut und Schlecht bzw Entweder Oder" immer mehr verschwindet und ich das "Sowohl als auch" als echten Impuls und als eine innere Haltung wahrnehmen und leben kann.

Ich freue mich so sehr, dass ich auf meinem Weg bin und das gefühlte Wissen, dass dieser Weg nie endet, das erfüllt mich, denn so weiß ich, dass mein Leben immer wieder Frische, Lebendigkeit und Intensität haben wird. Und ich fühle eine Neugier und Vorfreude auf das, was noch alles kommt. Ich habe von Herzen gelernt, dass ich dem Leben und damit mir selbst mehr vertrauen kann und dass das Leben nicht gegen mich ist. Ich kann das immer besser fühlen und in mein Leben integrieren.

Ich empfinde diese Arbeit mit Menschen als ein großes Geschenk und bedaure keine Sekunde dieser Ausbildung. Ich bin zutiefst dankbar, diesen Weg gehen zu dürfen und ich bin auch Maria zutiefst dankbar, dass sie mir durch ihre Präsenz und Liebe diesen Weg ermöglicht."

(Maren Malina)



"Meine Ausbildung bei Maria ist mit nichts aufzuwiegen. Ich habe durch die enge Unterstützungsstruktur eine Lebensqualität/einen inneren Frieden erreicht, den ich am Anfang der Ausbildung nicht für möglich gehalten hätte. Den menschlich unendlich weiten Raum, den Maria bietet, habe ich noch nie in meinem Leben von einem anderen Menschen erfahren. Diesen Raum entwickle ich nun in mir selbst."

(Antje Kaiser)





* inkl. MwSt., Versandkostenfrei in Deutschland